Ladegerätversorgung im Auto

Wer kennt das nicht: Motorhaube auf, Ladegerät mit Klemmen an die Batterie anschliessen, wo legt man das Ladegerät und die Akkus hin, Motor heiß, ....

 

Darum hab ich im Kofferraum zwei Ladebuchsen für ein Ladegerät installiert.

Da eh schon ein kleiner Aktivwoofer bzw. Endstufe sich im Kofferraum befand war der Aufwand nicht mehr groß. Von der Batterie geht ein 10qmm-Kabel in den Kofferraum zur Endstufe, von dort aus mit 6qm zu den Ladeanschlüssen. An den Ladeanschlüssen ist noch ein kleiner Kondensator verbaut um eventuelle Interferenzen in der Leitungslänge auszugleichen. Das ganze ist vorne an der Batterie mit 40A abgesichert.

 

Vorteile:

- kein Öffnen der Haube mehr nötig

- Laden im Kofferraum, Kofferraum bietet gute Abstellmöglichkeit für Lader und Akkus, oder einfach am Boden...

- da man sich eh meist in Kofferraumnähe aufhält hat man immer ein Blick auf sein Ladeequipment

- man könnte die Autobatterie über die Anschlüsse auch mal nachladen

 

Im Motorraum ist eine Gel-Batterie von Intact (Keckeisen Memmingen) verbaut.

PS: Es sind auch 24V im Auto möglich, mit der Starterbatterie und einer zusätzlichen Batterie. Näheres bitte Anfragen...

Und nun zur Spannungsversorgung im Auto...

Wie weiter oben schon erwähnt, kommt eine 80Ah Gel-Batterie von Intact (Keckeisen Memmingen) zum Einsatz.

Vielen Dank dabei an die Firma Keckeisen, eure Empfehlung funktioniert super!!!!

 

Im Motorraum ist eine Gel-Batterie von Intact (Keckeisen Memmingen) verbaut. Normale Bleibatterien sind als Stromversorgung für Ladegerät nicht geeignet, da sie für kurzzeitige und hohe Ströme ausgelegt sind (z.B. Motor starten). Die Lebensdauer sinkt enorm bei falscher Benutzung.

Diese Gel-Batterie kann kurzzeitig hohe Ströme und auch für einen längeren Zeitraum "mittlere" Ströme abgeben ohne das die Lebensdauer in Mitleidenschaft gezogen wird. Aussedem hält eine Gel-Batterie ihre Sollspannung bei Entladung deutlich länger als eine Bleibatterie.

Um natürlich zu Wissen wie weit man am Platz kommt, hab ich mal gemessen, geladen, gemessen, etc. :

 

Ultramat 18, Multimeter, Zangenamperemeter, 10S Turnigy 4000mah (Lagerspannung)

1. Gel-Batterie geladen auf 14,32V. (CTEK)
2. Ultramat 18 mit 10S-Lipo ran und 5,5A Ladestrom eingestellt
3. Nach 10 Minuten Ladezeit Batteriespannung auf 12,4V
4. Nach insg. 20 Minuten Ladezeit Batt.-spannung auf 12,29V
5. Nach insg. 27 Minuten Ladezeit Lipo voll, 1731mah geladen, Batt.-spannung 12,66V
6. 2. identischen Lipo ran
7. Nach 10 Minuten Ladezeit Batteriespannung auf 12,12V
8. Nach insg. 20 Minuten Ladezeit Batt.-spannung auf 12,09V
9. Nach insg. 28 Minuten Ladezeit Lipo voll, 2122mah geladen, Batt.-spannung auf 12,34V
10. 3. identischen Lipo ran
11. Nach 10 Minuten Ladezeit Batteriespannung auf 12,00V
12. Nach insg. 20 Minuten Ladezeit Batt.-spannung auf 11.95V
13. Nach insg. 32 Minuten Ladezeit Lipo voll, 2384mah geladen, Batt.-spannung auf 12,31V

14. Über Nacht die Batterie geladen: es sind 27,6Ah reingegangen.

 

= insgesamt sind rund 6200mah in die Lipos geladen worden, dabei waren die Ströme zwischen 19A und 22A, und das über einen Zeitraum von 90 Minuten!!!

Update: Spannungsversorgung im Auto

Wie weiter oben schon erwähnt, kommt eine 80Ah Gel-Batterie von Intact (Keckeisen Memmingen) zum Einsatz.

Diesmal wanderte diese Batterie in den Kofferraum(-boden). Die originale Fahrzeugbatterie bleibt unangetastet.

Für unsere Modellbauanwendungen entnehmen wir die Energie aus der zweiten Batterie, also die im Kofferraumboden. Da diese auch geladen werden sollte, bietet sich ein spannungsgesteuertes Relais an.

Vorteil:

Die normale Starterbatterie bleibt immer voll.

Die Zweitbatterie wird kurz nach Motorstart (bzw. nach erreichen der Boardspannung durch die Lichtmaschine) einfach parallel dazugeschalten und somit wieder geladen.

Spannungsgesteuertes Relais.png